Artikel in der Kategorie 'Allgemein'


Altersversorgung macht Schule geht in die 2. Runde

Im Rahmen der Kampagne werden in den kommenden Monaten bundesweit mehr als 500 Kurse an den Volkshochschulen angeboten. Die Kursbesucher sollen dabei zu Vorsorge-Experten in eigener Sache werden. Die Politiker wie Münte und Finanzminister Steinbrück sind mit der ersten Runde sehr zufrieden: Die bisherigen Kursbesucherinnen und -besucher hätten dem Angebot ein gutes Zeugnis ausgestellt. Demnach seien die Kurse für weit mehr als 90 Prozent der Teilnehmenden eine Hilfe für die Planung der eigenen Altersvorsorge gewesen, Zwischen Februar und Juli besuchten knapp 3.500 Menschen einen von insgesamt 325 “Altersvorsorge macht Schule”-Kursen.

In den zwölfstündigen Kursen behandeln Referentinnen und Referenten der Deutschen Rentenversicherung alle Aspekte der Altersvorsorge.  Kaufempfehlungen werden in den Kursen nicht ausgesprochen, die Initiative ist anbieter- und produktunabhängig. Die Kurse von “Altersvorsorge macht Schule” wenden sich an alle, die ihre eigene Altersabsicherung verbessern wollen - unabhängig von Vorkenntnissen oder finanziellen Möglichkeiten. Die Kursgebühr beträgt maximal 20 Euro. Die Anmeldung erfolgt bei den Volkshochschulen vor Ort.

Umfassende Informationen zum Kursprogramm und zu den Möglichkeiten der Teilnahme gibt es im Internet unter www.altersvorsorge-macht-schule.de oder kostenlos unter der Telefonnummer 0800-1000 4800.


Sind Rabatte für Junge gesetzeswidrig?

Das allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) ist seit gut einem Jahr in Kraft. In § 1 des AGG heißt es: „Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen”. Soweit so klar.

Obwohl die Riester-Rente vom Gesetztgeber bereits mit einem Einheitstarif für Männlein und Weiblein versehen worden ist, kann daraus wohl keine weitere Vereinheitlichung in anderen Sparten abgeleitet werden. Denn das AGG lässt - zwar nur in engen Grenzen - Ausnahmen vom Diskriminierungs-Verbot für Versicherungen zu. Grundlage müssen nach § 20 Absatz 2 AGG statistische Grundlagen und versicherungsmathematische Methoden zur Bewertung des Risikos sein. Die gibt es in der Krankenversicherung oder hinsichtlich der Lebenserwartung bei der Rentenversicherung in jedem Fall.

Anders mag es mit Rabatten und Sondertarifen,z.B. für Jüngere oder Berufseinsteiger aus. Die beruhen mit Sicherheit nicht immer auf statistischen Methoden, sondern auf der Idee, so Kunden zu gewinnen. Da hilft beim Beispiel Sondertarif für junge Leute nur der Bezug auf die Bestimmung des Absatzes 1 Satz 3 desselben Paragrafen. Demzufolge kann eine unterschiedliche Behandlung gerechtfertigt sein, wenn sie mit besonderen Vorteilen verbunden ist „und ein Interesse an der Durchsetzung der Gleichbehandlung fehlt“. Und dieses Interesse hätten weder die begünstigten jungen Kunden noch die anderen, denn es müsse jedem klar dass der Versicherer eher ganz auf den Rabatt verzichtet anstatt ihn auf alle Kunden auszuweiten.


Viele Versicherte wollen neu abschließen oder den Anbieter wechseln

Fast jeder zehnte private Versicherungskunde (9,2 Prozent) plant im 3. Quartal 2007 eine Versicherung neu abzuschließen oder den Anbieter zu wechseln.  Gehören Sie auch dazu?

Herausgefunden hat das der Assekuranz Absatzpotenzial-Index “Assdex” des Marktforschungs- und Beratungsinstituts Psychonomics AG. Rund 1.500 private Versicherungskunden ab 18 Jahren wurden im Juli zu ihrer allgemeinen Abschlussbereitschaft sowie ihrer konkreten Abschlussintention in den kommenden drei Monaten befragt.

Jeder Deutsche gibt im Schnitt 3.000 EUR im Jahr für Versicherungen aus. Das ist eine ganze Menge. Wenn sich da 10-20 % einsparen lassen, dann ist das eine ganze Menge. Testen Sie uns doch einfach, wir helfen Ihnen gerne beim Sparen!


Vertrauen 2.0: Über Experten, Preisvergleiche und das Netz.

Das renommierte Gottfried Duttweiler Institut in der Schweiz hat eine Umfangreiche Studie zum Thema Konsumentenvertrauen und die Veränderungen durch das Internet durchgeführt und dabei interessante Erkenntnisse zu Tage gefördert.

-         Herstellerinformationen, Werbung und Ratgeber gehören zu den großen Verlierern

-         Experte, Fachkräfte und unabhängige Organisationen sowie Familie und Freunde haben eine hohe Glaubwürdigkeit.

-         Firmen können im Web 2.0 nicht mehr Lügen.


Und was hat das mit Versicherungen zu tun. Viel. Zum Beispiel, dass die Herstellerinformationen (sogenanntes Kleingedruckte oder Versicherungsbedingungen) wurden seit jeher Kaum gelesen.

Ein Versicherungsmakler muss eigentlich schon immer ein Experte sein, seit Mai 2007 gibt es aber die EU-Vermittlerrichtlinie, die dafür sorgt dass diese Expertise über einen sogenannten Sachkundenachweis auch nachgewiesen wird. Und in den vorgeschriebenen Kundeninformationen muss ein Versicherungsmakler nun sein Beteiligungsverhältnisse offen legen, so dass der geneigte Kunde sehen kann wie unabhängig der Anbieter tatsächlich ist.

Lügen wollten wir noch nie, können wir uns auch gar nicht leisten, weil wir schon immer für unsere Beratung haften und da ist es echt blöd, wenn wir nicht die Wahrheit sagen.

Also testen Sie uns einfach. Wir erwarten keinen Vertrauensvorschuss, sondern erstellen einen unabhängigen Preis-/Leistungsvergleich für Sie. Gerne können Sie auch während der Beratung Ihre Freunde oder Ihre Familie anrufen, wie es laut Studie immer öfter getan wird (der Flatrate sei dank). Gerne beraten wir Sie und Ihre Freunde auch gerne kostenlos und unverbindlich am Telefon (0800-800 10 60). Und wenn Sie über uns doch was zu meckern haben, können Sie das beim Versicherungsombudsmann tun.
Die Zusammenfassung der Studie können Sie übrigens hier runter laden.


Man kann´s auch anders sehen: Die FAZ über „die Lust am staatlich geförderten Sapren“

Irgendwie das gleiche Thema wie gestern, aber doch eine ganz andere Sichtweise: Statt über die sinkenden staatlichen Renten zu jammern wie Bild es tut, preist die FAZ, die Vorteile der Riester- und Rürup-Rente:

-         staatliche Zulagen
-         steuerliche Absetzbarkeit
-         nachgelagerte Besteuerung

Die Zahlen sprechen für sich: bereits 9 Millionen Deutsche haben eine Riester-Rente abgeschlossen. Und im ersten Halbjahr 2007  hat sich die Zahl der neu abgeschlossenen Rürup-Renten auf fast 120.000 Verträge gegenüber dem Vorjahr ungefähr verdoppelt.

Trotzdem stellt die führenden deutsche Tageszeitung aus Frankfurt fest: „Selbst wenn alle Angestellten und Beamte per Riester-Vertrag die Höchstsummen sparen würden … wären damit nur die Kürzungen der vorletzten Rentenreform ausgeglichen.“ Aha, es geht als nicht um eine Erhöhung der Lebensstandards, sondern nur um eine absolut notwendige Sicherung.

Folgen Sie also dem Rat, den die FAZ ihren „klugen Köpfen“ gibt: „Während für die meisten Angestellten und Beamten die Riester-Rente die höchste Förderung ermöglicht“,…, ist die Rürup-Rente in der erster Linie für Selbstständige geeignet.

Wenn Sie nun Lust auf staatlich gefördertes Sparen haben, fordern Sie einfach unverbindlich und kostenlos ein individuelles Angebot an:

für Angestellte und Beamte: Riester-Rente
für Selbstständige und Freiberufler: Rürup-Rente


Rentenversicherungspflicht für Selbständige?

Die FTD meldet, dass der Chef der Deutschen Rentenversicherung (früher BfA), Timo Reiche, der Ansicht ist, dass künftig auch Selbständige dazu gezwungen werden sollen, Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zu bezahlen. Klar, mit 4 Millionen zusätzlichen Beitragszahlern ist das Leben als Chef der Rentenversicherung sicher noch schöner :-) Zudem verweist Reiche darauf, dass für viele Selbständige sonst Altersarmut drohe, da sie sich jezt oft keine Altersvorsorge leisten können. 

Weil ein Selbständiger sich also keine private Altersvorsorge leisten kann, weil er vor lauter Steuern, Benzinkosten, Miete usw. einfach kein Geld hat, wovon soll er dann einen Zwangsbeitrag bezahlen??? Und diesen Zwangsbeitrag soll er dann wahrscheinlich noch in die Gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, aus der derzeit eine durchschnittliche Rente von etwas unter 1000 Euro fliesst, wenn man 45 Jahre einbezahlt hat?

Bitte, bitte, wenn schon eine Rentenversicherung zur Pflicht werden soll, dann lasst die Leute selbst entscheiden, wo sie ihr Geld anlegen wollen. Das System der Kapitalgedeckten Altersvorsorge, auf dem private Rentenversicherungen basieren, ist dem Umlageverfahren in der gesetzlichen Rentenversicherung weit überlegen.

 


Die Deutschen sind zu dick

Endlich haben unsere allseits geschätzten Volksvertreter mal wieder etwas gefunden, was noch nicht gesetzlich reguliert ist. Diesmal geht es um Sport und Ernährung, die Bundesbürger sind nämlich zu dick, das kostet die Krankenkassen eine Menge Geld und deswegen muss das geändert werden. Hier nachzulesen.

Anstatt nun -wie z.B. in Großbritannien bereits seit Jahren bewährt- die Lebensmittleindustrie zu zwingen, ihre Produkte einfach und verständlich zu kennzeichnen, sucht man mal wieder den deutschen Sonderweg, der sich sicher wieder dadurch auszeichnen wird, dass er erst mal gar nicht funktioniert und später dann viel komplizierter sein wird als notwendig (sh. Maut/Kinderbetreuung/Steuersystem…).

Sicher wäre es auch nötig, in Kindergärten und Schulen vermehrt Sport und Ernährungskunde anzubieten, aber das kostet ja Geld und ist somit nicht erwünscht. Da hauen wir mal lieber ein paar Millionen für eine riesige Medienkampagne raus…

Mein Vorschlag: “Führen durch Vormachen”. Ich fände es klasse, wenn Angie Merkel, Kurt Beck, Ulla Schmidt und vielleicht noch der selbsternannte “Gesundheitsexperte” Wolfgang Zöller eine Fasten- und Fitnessgruppe gründeten, mit dem Ziel, bis zum Jahresende gemeinsam 50 Kilo abzunhemen.  (Thierse könnte ähnliches durch eine simple Rasur erreichen, das ist zu einfach, deshalb darf er nicht mitspielen).

Wie würden wir uns freuen, wenn wir täglich um 06.30h via Liveübertragung aus Berlin daran teilhaben könnten, wie die Spitzen der Politik beim Joggen oder im Kraftraum schwitzen, um selbst zumindest annähernd dem Bild des schlanken, ranken, gelenkigen und kerngesunden deutschen Bürgers zu entsprechen, das sie propagieren.

Mein Respekt wäre den Vertretern der politischen Klasse jedenfalls erstmals sicher.