Gute Nachricht für die betriebliche AltersversorgungWer Gehalt (z.B. sein Weihnachtsgeld) in eine Altersversorgung steckt, anstatt es sich auszuahlen zu lassen, muss für dieses Geld weder Steuern noch Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Nähere Informationen zur betrieblichen Altersversorgung gibt es hier. Mit der Sozialversicherungsfreiheit sollte eigentlich 2009 Schluß sein. Nun berichtet aber das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 26.06.2007, dass Franz Müntefering und die SPD dies verhindern wollen. Die CDU muss zwar noch zustimmen, das scheint aber eher eine Formsache zu sein, da auch in deren Reihen bereits seit einiger Zeit immer wieder Forderungen laut wurden, die Förderung der betrieblichen Altersversorgung so zu lassen wie sie ist. Ich finde, das ist eine richtige Entscheidung. Wenn die Regierung die zusätzliche private Altersversorgung propagiert und fördert, dann ist es nur konsequent, die Förderung der betrieblichen Altersversorgung nicht zu kürzen. Schließlich ist die BAV gerade wegen dieser Förderung eine besonders günstige Möglichkeit der Altersvorsorge und in Punkto Geldanlage auch deutlich flexibler -und damit wohl auch langfristig renditestärker- als Riester- oder Rüruprente.
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Die Deutschen sind zu dickEndlich haben unsere allseits geschätzten Volksvertreter mal wieder etwas gefunden, was noch nicht gesetzlich reguliert ist. Diesmal geht es um Sport und Ernährung, die Bundesbürger sind nämlich zu dick, das kostet die Krankenkassen eine Menge Geld und deswegen muss das geändert werden. Hier nachzulesen. Anstatt nun -wie z.B. in Großbritannien bereits seit Jahren bewährt- die Lebensmittleindustrie zu zwingen, ihre Produkte einfach und verständlich zu kennzeichnen, sucht man mal wieder den deutschen Sonderweg, der sich sicher wieder dadurch auszeichnen wird, dass er erst mal gar nicht funktioniert und später dann viel komplizierter sein wird als notwendig (sh. Maut/Kinderbetreuung/Steuersystem…). Sicher wäre es auch nötig, in Kindergärten und Schulen vermehrt Sport und Ernährungskunde anzubieten, aber das kostet ja Geld und ist somit nicht erwünscht. Da hauen wir mal lieber ein paar Millionen für eine riesige Medienkampagne raus… Mein Vorschlag: “Führen durch Vormachen”. Ich fände es klasse, wenn Angie Merkel, Kurt Beck, Ulla Schmidt und vielleicht noch der selbsternannte “Gesundheitsexperte” Wolfgang Zöller eine Fasten- und Fitnessgruppe gründeten, mit dem Ziel, bis zum Jahresende gemeinsam 50 Kilo abzunhemen. (Thierse könnte ähnliches durch eine simple Rasur erreichen, das ist zu einfach, deshalb darf er nicht mitspielen). Wie würden wir uns freuen, wenn wir täglich um 06.30h via Liveübertragung aus Berlin daran teilhaben könnten, wie die Spitzen der Politik beim Joggen oder im Kraftraum schwitzen, um selbst zumindest annähernd dem Bild des schlanken, ranken, gelenkigen und kerngesunden deutschen Bürgers zu entsprechen, das sie propagieren. Mein Respekt wäre den Vertretern der politischen Klasse jedenfalls erstmals sicher. |

