Spartipps für Studenten: Unkompliziert im Alltag sparen

Spartipps für Studenten gibt es wie Sand am Meer. Die Frage ist, wie effektiv die einzelnen Tipps wirklich sind und vor allem, auf was man dafür verzichten muss. Nicht immer ist ein Tipp zum Sparen so leicht umzusetzen, wie es anfangs erscheint. Oft musst Du auf Dinge verzichten, die Dir eigentlich sehr wichtig sind. Umso interessanter sind die Tipps, die Dich nur zum gewissen Teil einschränken! Wir haben 5 Spartipps für Studenten recherchiert, die ganz leicht im Alltag umsetzbar sind. So hast Du dauerhaft mehr Geld am Monatsende! Aber auch bei unseren Spartipps für Studenten gilt: Ein bisschen Disziplin musst Du mitbringen. Jeder einzelne Euro muss überdacht werden und das ist insbesondere am Anfang eher schwierig. Aber nur so kannst Du Dir sicher sein, am Monatsende mehr Geld in der Tasche zu haben!

Spartipps für Studenten
Du bist Student und suchst Spartipps? Wir haben für Dich einige Ideen zusammengefasst und wünschen Dir viel Spaß beim Ausprobieren!
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Spartipp 1: Führe ein Haushaltsbuch und behalte langfristig den Überblick

Einer der ersten und wichtigsten Spartipps für Studenten klingt vielleicht auf den ersten Blick sehr langweilig und vor allem aufwendig, aber vertrau uns: Mit der Zeit wirst Du merken, dass sich der Aufwand lohnt und es wird sich im Geldbeutel bemerkbar machen. Die meisten Studierenden haben keinen Überblick über ihre Finanzen. Die Planung und Aufsicht über die Geldein- und Ausgänge ist auch eher ein trockenes Thema, zählt aber zum Alltag. Wenn Du nicht ganz genau weißt, wie viel Geld warum auf Dein Konto kommt, kannst Du auch nicht wissen, wie viel Du monatlich insgesamt zur Verfügung hast. Ähnlich verhält es sich mit den laufenden Kosten. Du solltest genau wissen, welcher Betrag für die Miete und andere laufenden Kosten zu zahlen ist.

Doch wie schafft man sich einen Überblick über die Finanzen? Zwar gibt es verschiedene Apps und Tools, die einen den Großteil der Arbeit abnehmen, im Prinzip reicht allerdings eine ganz einfache Standardtabelle. In diese trägst Du einmal Deine Einnahmen ein. Bekommst Du Unterhalt und BAföG? Dann trag dieses Geld in die Liste ein. So weißt du ganz genau, was Dein Gesamteinkommen ist. In einer weiteren Liste mit dem Titel Ausgaben trägst Du Deine Fixkosten ein. Miete, Internet- und Telefonkosten zählen hier genauso dazu wie die Beiträge fürs Fitnessstudio usw. Jetzt kannst Du Dir die Differenz aus Deinen monatlichen Einnahmen und den Fixkosten ausrechnen und hast den Betrag, den Du monatlich zum Leben hast. Von diesem musst Du nicht nur Dein Essen, sondern auch alle weiteren Dinge bezahlen.
Für eine bessere Übersicht ist es wichtig, dauerhaft alle Einkäufe in den Haushaltsplan einzutragen. Nur so kannst Du einschätzen, wie viel Geld Du im Monat wofür brauchst. Außerdem regt eine solche Übersicht zum Nachdenken an. Nach einigen Monaten wirst Du Dich sicherlich fragen, warum Du für einige Dinge Geld ausgegeben hast und weißt es für die Zukunft besser.

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Online einkaufen und Preise vergleichen: Wer im Internet einkauft, spart Geld!
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Spartipp 2: Einen Job suchen und unabhängig werden

Zu den wichtigsten Spartipps für Studenten zählt auch die langsam aber sicherer Unabhängigkeit. Wie finanzierst Du Dein Studium? Wir haben uns vor einiger Zeit die Möglichkeiten der Finanzierung angesehen und festgestellt: Studenten haben einige Möglichkeiten, ihren Alltag zu finanzieren und staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Geldquelle Nummer eins bleiben aber immer noch die Eltern.
Das Studium ist ein Abkopplungsprozess. Es soll Dich in Deiner Unabhängigkeit bekräftigen und Dir für die Zukunft alle wichtigen Eigenschaften und Organisationstalent mitgeben. Umso wichtiger ist es, dass Du frühzeitig auf den eigenen Beinen stehst und Dir Gedanken über einen Job machst. Klar: Dein Studium ist zeitaufwendig und nach einem langen Tag an der Uni fehlt oft die Motivation, aber einige Hundert Euro mehr im Monat können Dir helfen, ein kleines Polster aufzubauen. Achte hierbei aber auch die Einkommensgrenzen. So kannst Du beispielsweise nur bis zu einem Einkommen von 450 Euro in der Familienversicherung bleiben. Auch das BAföG-Amt kürzt Dir bei zu viel Verdienst die Leistung, sodass Du im Endeffekt nicht mehr verdienst. Hier heißt es: Rechne vorher genau nach und überlege Dir eine gute Strategie!

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Auch beim Einkaufen kannst Du schon viel Geld sparen!
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Spartipp 3: Schreibe Einkaufslisten und überlege gut, was Du kaufst!

Es gibt Dinge, die brauchst Du einfach. Zu diesen zählen beispielsweise Lebensmittel, Kosmetika oder auch Internet und einen Computer. Doch muss es der neueste Computer sein? Brauchst Du schon wieder eine Jeans und einen neuen Couchtisch? Immer, wenn sich Wünsche in Deinem Kopf festsetzen, die kostspieliger als zehn Euro sind, solltest Du sie auf eine Liste schreiben und diese Liste erst zwei Wochen später wieder ansehen. Wünschst Du Dir diesen Gegenstand dann immer noch, kannst Du ihn Dir wohl überlegt kaufen und musst kein schlechtes Gewissen haben, vielleicht eine Fehlentscheidung getroffen zu haben. Du wirst allerdings schnell bemerken, dass der Wunsch auf die meisten Gegenstände nach einer Weile nachlassen wird und Du sie nicht wirklich brauchst. Mit dieser Methode kannst Du Dich also nicht nur vor Fehlentscheidungen bewahren, sondern auch einiges an Geld sparen.

Spartipp 4: Preisvergleich, Preisvergleich, Preisvergleich!

In Zeiten des Internets ist der Preisvergleich nichts Besonderes mehr. Jeder von uns hat schon einmal im Internet nach dem günstigsten Preis gesucht und ein Produkt online bestellt. Du solltest allerdings nicht nur bei großen Anschaffungen einen Preisvergleich machen, sondern bei jedem Einkauf im Supermarkt. Denn auch hier gibt es große Preisunterschiede, die Du ausnutzen kannst. Fast jedes einzelne Produkt gibt es in einer teureren und günstigeren Variante. Dabei sind die günstigeren nicht immer qualitativ schlechter als die Markenprodukte. Probiere es selbst einmal aus und halte die Augen offen. Die günstigen Produkte stehen meistens unten im Regal und haben eine schlichtere Verpackung! Um herauszufinden, welches Produkt am günstigsten ist, lohnt der Blick auf den Liter- oder Kilopreis. So kannst Du unabhängig von der Größe der Verpackung den reinen Preisunterschied erkennen.

Spartipp für Studenten
Shoppen mit Rabatten macht sogar noch mehr Spaß! Foto: Adobe Stock ViewApart

Spartipp 5: Shoppen mit Rabatten und Glücksgefühlen

Der Trend des Gutschein Sammelns aus den USA kommt auch in Deutschland immer mehr an. Je nach Saison kannst Du auch in der Bundesrepublik von satten Rabatten profitieren. Achte beim Durchblättern der wöchentlichen Angebote beispielsweise auch Rabattcoupons für Lebensmittel und Kosmetika. Bei Kleidung und anderen Gegenständen macht ein Kauf außerhalb der Saison durchaus Sinn. Winterklamotten sind im Winter teurer als im Herbst oder Frühjahr, da sie für den Moment gebraucht werden. Kaufe entweder im Schlussverkauf oder frühzeitig ein, damit Du von den Rabatten profitieren kannst.

Fazit: Wenn Du den ein oder anderen Spartipp für Studenten nutzt, kannst Dich am Monatsende tatsächlich über etwas mehr Geld in der Tasche freuen. Mit ein bisschen Übung kannst Du sicherlich auch genügend Disziplin aufbringen, um die Tipps längerfristig umzusetzen.

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