Nett oder nervig? 5 Do’s und Don’ts für eine gute Nachbarschaft. TEIL 1

Mein lieber Nachbar. Oder: der Schrecken wohnt nebenan? Wie Sie mit Ihrem Nachbarn besser auskommen – und selbst zu einem geschätzten Mitglied der Hausgemeinschaft werden können.

Teil 1: DIE DO’S

  1. Der Neue
    Starten Sie mit einem Willkommensgruß; ein guter Anfang macht Vieles leichter. Stellen Sie sich kurz vor, backen Sie einen Kuchen, überreichen Sie einen kleinen Geschenkkorb oder laden Sie einfach mal spontan auf einen Kaffee oder zum Essen ein.
  1. Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andren zu.
    Dieser alte Poesiealbumspruch birgt einen wahren Kern. Also, denken Sie immer daran, sich so rücksichtsvoll zu verhalten, wie Sie es sich auch von Ihren Nachbarn wünschen.

  1. Kleine Gesten, große Wirkung.
    Wie kleine Geschenke bekanntlich die Freundschaft erhalten, können kleine Gesten im Alltag immens dazu beitragen, das Miteinander zu versüßen. Halten Sie die Tür für Ihren Nachbarn auf, nehmen Sie seine Post an, grüßen Sie höflich und – wenn Sie möchten – bieten Sie an, seine Blumen zu gießen, wenn er im Urlaub ist oder ähnliches.
  1. Bad Day?
    Seien Sie nachsichtig: Begegnet er Ihnen heut unfreundlich? Hat er wieder vergessen, dass er dran ist, die Mülltonnen vor die Tür zu rollen? Vielleicht hat er grad einen schlechten Tag. Oder er ist schlichtweg vergesslich. Sprechen Sie Ihn darauf an, wenn es Sie stört und wiederholt vorkommt. Aber bitte höflich.
  1. Der Klügere gibt nach.
    Sollte es doch einmal zu Differenzen kommen, dann vertreten Sie Ihre Meinung, jedoch sachlich und freundlich. Wer gleich lospoltert, erreicht meist nichts als Gegenwehr statt der gewünschten Einsicht. Beharren Sie nicht auf Dingen, die nicht unbedingt verzichtbar sind. Vielleicht kann man auch Kompromisse schließen: Wenn dem einen dieses mehr liegt, dann macht der andere eben jenes. Oder andersherum.

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